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Haus Nummer 060 - Finke - Sebastianstraße 12

Hofname: Liemanns

Eigentümer: Bauer Wilhelm Finke und Elisabeth, geb. Johlen.


Wilhelm Finke, *22.02.1916 (Eltern: Bauer Franz Finke und Gertrud, geb. Böddeker), ∞14.04.1940 Elisabeth Johlen, *06.09.1919 (Eltern: Bauer Hermann Johlen, Schäferhof. und Agatha, geb. Striewe).

Franz Wilhelm Anton Finke, *12.08.1871, †07.05.1938 (Eltern: Bauer Franz Finke und Elisabeth, geb. Kröger), ∞28.01.1902 Gertrud Böddeker, *21.11.1878 (Eltern: Ackerer Conrad Böddeker, Ernsters. und Gertrud, geb. Gieseke).

Johann Franz Friedrich Finke, *29.10.1827, †27.11.1879 (Eltern: Ackerer Friedrich Finke und Agnes, geb. Niewels). ∞23.11.1864 Elisabeth Kröger, 25 (Eltern: Ackerer Anton Kröger und Christine, geb. Thöne, zu Herste).

Johannes Antonius Friedrich Finke, *03.11.1793 (Eltern: Ackerer Johannes Conradus Finke und Anna Catharina, geb. Ising), ∞05.11.1822 Agnes Niewels. *17.04.1798 (Eltern: Ackerer Heinrich Niewels und Maria Catharina, geb. Urban).

Johannes Conradus Finke, ~28.10.1760 (Eltern: Johannes Finken und Gertrude, geb. Hautop. denen damals der Besitz Nr. 27, heute Kaplanei, gehörte), ∞25.11.1787 Anna Catharina Ising aus Altenbeken. Vgl.: Nr. 224.

Johannes Finken, ~18.11.1731 (Eltern: Johannes Georgius Finken und Elisabeth, geb. Niggemeyer), ∞24.07.1757 Gertrudis Hautop, ~05.11.1733 (Eltern: Johannes Hautop und Anna Maria, geb. Scheiffers).

Aus diesem Zweige der Schwaneyer Finken stammte auch Johannes Adolphus Finken, der von 1731 bis 1772 als Pfarrer in Lippspringe wirkte. Der Theologe Adolph Finken und Georgius Finken waren Söhne des Adolphus Finken, der im Jahre 1706 ein Halbspännergut von Cordt Holeweg (Hüllwegen) käuflich übernahm 10. Anno 1672 umfaßte der Besitz des Cordt Hollweg noch 74 Morgen, er war also bis 1706 schon zum Halbspännergut zusammengeschrumpft.

Um 1810 gehörte der Familie Finke noch das Hausgrundstück Nr. 42 (heute Hillebrand), aber nach dem Urkataster von 1829/30 war sie bereits Besitzerin des Grundstücks Nr. 6o, das bis dahin Conradus Linnemann als Gaststätte bewirtschaftet hatte. Dem alten Hofe gegenüber, der im letzten Jahrzehnt nur noch als Wirtschaftsgebäude diente und 1962 abgerissen wurde, errichtete Bauer Wilhelm Finke im Jahre 1954 ein neues Wohnhaus, dem er 1962 noch einen Wirtschaftsteil angliederte.

Der Hofname "Liemanns" stammt von dem früheren Eigentümer der alten Hausstätte, dem Gastwirt Linnemann. Das bestätigt auch eine Eintragung von 1840 im Geburtsregister, in dem der Pfarrer den Vater einer am 24.12. geborenen Tochter als Friedrich Finke, genannt Linnemann, bezeichnet. Aus Linnemann wurde Linnmanns, aus Linnmanns schließlich Liemanns. Solche Einkürzungen finden sich mehrfach im Dorfe. Vgl.: Nr. 42.


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