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Haus Nummer 020 - Rustemeyer - Am Stadtgraben 3

Hausname: Schmittschäfers

Eigentümerin: Frau Maria Rustemeyer, geb. Damm, Witwe des Bundesbahn-Betriebsoberaufsehers Anton Rustemeyer, *25.10.1911, †05.04.1.963 (Eltern: Landwirt Anton Rustemeyer und Gertrud, geb. Fernefeld), ∞10.11.1940 Maria Damm, *21.08.1912 (Eltern: Monteur Kaspar Damm und Therese, geb. Becker, in Berlin).

Anton Rustemeyer, *13.02.1877 (Eltern: Ackerer Johann Rustemeyer, Rüterberns, und Karoline, geb. Meyer), ∞27.05.1909 Gertrud Fernefeld, *20.07.1879 (Eltern: Heinrich Fernefeld und Elisabeth, geb. Niewels).

Anton Rustemeyer hatte das Hausgrundstück aus dem Besitze der drei unverheirateten Geschwister Rustemeyer (Schmittschäfers) im Jahre 1906 gekauft.
Es waren:
Ackerer und Schäfer Anton Rustemeyer, *04.11.1833 (Eltern: Ackerer und Schäfer Heinrich Rustemeyer und Theresia, geb. Striewe). †24.10.1906.
Agatha Rustemeyer, die große Wohltäterin der Schwaneyer Kirche, *24.06.1838, †25.06.1910.
Ackerer und Schäfer Wilhelm Rustemeyer, *23.03.1845, †08.12.1903.

Johannes Heinrich Rustemeyer, *16.03.1803 (Eltern: Schäfer Henrikus Rustemeyer und Gertrudis, geb. Fernefeld), ∞12.02.1832 Anna Maria Theresia Striewe, *04.08.1807 (Eltern: Ackerer Conradus Striewe und Elisabeth, geb. Hibbelen).

Henrikus Rustemeyer, *21.04.1776 (Eltern: Conradus Rustemeyer und Katharina Elisabeth, geb. Maes), ∞1802 Gertrudis Fernefeld, *19.08.1783 (Eltern: Ackerer Bernhard Fernefeld und Anna Maria Gertrud, geb. Böddeker).

Conradus Rustemeyer, ~14.11.1740 (Eltern: Conradus Rustemeyer und Agnete, geb. Ripen), ∞30.04.1763 Katharina Elisabeth Maes, ~06.01.1741 (Eltern: Hermannus Maes und Agnete, geb. BentIer).

Conradus Rustemeyer ∞ am 27. 4. 1732 Agnete Ripen und damit in das Hausgrundstück Nr. 20, das Christian Ripen bewirtschaftete. Er fungierte auch als Pate bei dem 1. Kinde seiner Tochter, dem am 14.11.1740 geborenen Conradus. Um 1672 gehörten 24 Morgen Land zum Besitze des Christianus Ripen.

Conradus Rustemeyer war ein Sohn des Gerhardus Rustemeyer (Schmittgert), der hier um 1707 schon eine Schmiede betrieb. Vgl.: Nr. 21. Von diesem Schmiedeberufe stammt der erste Teil des Hausnamens "Schmittschäfers", der zweite Teil erinnert an die Schäferei, der sich mehrere Generationen des Hofes widmeten. Alle Schäferfamilien des Dorfes, auch die der Nachbarorte, erfreuten sich eines gewissen Wohlstandes.

Am 22.12.1910 brannte der alte Fachwerkhof  Nr. 20 völlig ab. Er wurde nicht wieder aufgebaut. Der große, vom Brande verschonte Schafstall ist damals als Wohnhaus ausgebaut worden.


 


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