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Haus Nummer 006 - Rustemeier - Osttorstraße 12

Hofname: Rüterberns

Eigentümer: Bauer Konrad Rustemeier und Agnes, geb. Hermesmeier

Konrad Rustemeier, *09.06.1907 (Eltern: Bauer Johannes Rustemeier und Maria, geb. Sievers), ∞06.10.1937 Agnes Hermesmeier, *22.09.1911 (Eltern: Bauer Wilhelm Hermesmeier und Franziska, geb. Tölle, in Busch/Dörenhagen).

Johannes Rusterneier, *28.10.1869, †12.07.1932 (Eltern: Ackerer Johannes Rustemeier und Caroline, geb. Meyer), ∞26.05.1903 Maria Elisabeth Sievers. *19.08.1874, †13.03.1949 (Eltern: Ackerer Christian Sievers und Certrud, geb. Volmer, zu Benhausen).

Johannes Rustemeier, *24.07.1838 (Eltern: Ackerer Iohannes Gregorius Rustemeyer und Theresia, geb. Cörmann), ∞ 18.05.1865 Caroline Meyer, 26 (Eltern: Ackerer Aloysius Meyer und Katharina, geb. Peitz, in Alfen).

Johann Gregorius Rustemeyer, *29.12.1804 (Eltern: Ackerer und Schäfer Conradus Rustemeyer und Theresia, geb. Fernefeld), ∞29.01.1832 Anna Maria Theresia Görmann. *08.06.1807 (Eltern: Ackerer Johannes Cörmann, genannt Rüterbernd, und Katharina, geb. Koch).

Mit dieser Heirat wurde Johann Gregorius Rustemeyer, der aus Schmittschäfers Hofe kam, Besitznachfolger im Hofe "Rüterbernd". Johannes Cörrnann, 30, Sohn des Ackerers Johann Dirk Görmann zu Dahl, ∞29.08.1806 Katharina, geb. Koch, 39, Witwe des Vorbesitzers Joseph Striewe, genannt Rüterbernd, †23.01.1806. Katharina Görmann †22.02.1820.

Johannes Görmann ∞ in 2. Ehe am 03.07.1821 Anna Maria Niewels. *06.05.1792 (Eltern: Ackerer Wilhelm Niewels und Elisabeth, geb. Paschen).

Joseph Striewe, genannt Rüterbernd, *13.05.1762, †23.01.1806 (Eltern: Ackerer Conrad Striewe und Agnete, geb. Maes), ∞ in 1. Ehe am 25.01.1785 Antonetta Claes aus Altenbeken, †19. 12. 1791 mit 31 Jahren; ∞ in 2. Ehe am 18.02.1792 Katharina Koch aus Buke. Conrad Striewe kam aus Dringenberg und ∞ als Witwer in Schwaney am 29.10.1758 Maria Agnes Maes, ~06.04.1730 (Eltern: Iodokus Maes und Clara Angela, geb. Schöttler).

Der Besitzvorgänger von Conrad Striewe hieß Berendt Rüther. Er wurde 1767 noch genannt, und von ihm stammt auch der Hofname "Rüterbernd".

"Rüterberns" Hof stand früher auf dem Gelände zwischen den Hausgrundstücken Striewe Nr. 123 (heute Lerch) und Böddeker (Ernsters). Die Zufahrt lag zwischen den beiden Häusern Küting (Wittbäckers) und Schneider (Nr. 119) und führte durch das Bachbett. Der alte Fachwerkhof, der um 1900 statt des Strohdaches eine Ziegeleindeckung erhalten hatte und nur noch als Wirtschaftsgebäude genutzt wurde, brannte im Jahre 1903 völlig ab. Das Grundstück kaufte um 1907 Anton Wiethaup, dessen Tochter 1902 den Tischlermeister Anton Holscher heiratete. Damit ging die alte Hofstelle in den Besitz der Familie Hölscher über. Inzwischen wurden auf dem Gelände drei Häuser errichtet.

Um 1875 übernahm Johannes Rustemeier den ausgedehnten Hofkomplex Nr. 6, den Besitz der Ritzenhoff, die hier mehrere Generationen als Gastwirte und Ackerleute gewirtschaftet hatten.

Der letzte Schwaneyer Sproß der alten Familie auf diesem Grundstück war Johannes Ritzenhoff, *1804 (Eltern: Revierförster Henrikus Ritzenhoff und Maria Anna, geb. Todt), ∞ 15.05.1831 Franziska Hahnewinkel. 21, Tochter des Ackerers Johannes Hahnewinkel aus Gehrden. Johannes Ritzenhoff starb am 20.06.1880.

Revierförster Henrikus Ritzenhoff, *1753 (Eltern: Revierförster Ernestus Ritzenhoff und Theresia, geb. Tacken). ∞ in 1. Ehe Anna Maria Bruns, die am 17.12.1782 im Kindbette starb, ∞ in 2. Ehe am 07.03.1783 Maria Anna Todt aus Driburg. Revierförster Henrikus Ritzenhoff muß das Hausgrundstück Nr. 6 um 1780 erworben haben. Er starb am 13.08.1840 mit 86 Jahren und 7 Monaten.

Revierförster Ernestus Ritzenhoff, *04.4.1723 zu Albaxen, kam 1762 nach Schwaney und war in 1. Ehe ∞ mit Theresia Tacken aus Wünnenberg, †18.09.1770 mit 36 Jahren; ∞ in 2. Ehe am 30.07.1771 Anna Maria Elisabeth Pauli, ~20.06.1750, Tochter einer alten Schwaneyer Bauernfamilie, die auf dem heutigen Hausgrundstück Heinemann Nr. 35 saß. Ernestus Ritzenhoff †15.02.1776.

Am 17.12.1839 brannte das Hausgrundstück Nr. 6 vollständig nieder, wurde aber im gleichen Jahre in Fachwerk wiederaufgebaut. An den Gaststättenbetrieb, der um 1850 zugunsten der Landwirtschaft einging, erinnert noch ein kleiner saalartiger Raum im Obergeschoß des Hauses, das 1951 auf der Frontseite und 1956 auf der Rückseite in Ziegelstein erneuert wurde. Der alte Hausname "Fürsters" (Försters) ist kaum noch bekannt, der Hofname "Rüterberns" verdrängte ihn. Vgl.: Nr. 20 und Kapitel "Krüger".

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